Landrat Baselland überweist unsere Petition „Windkraft kann’s!“ mit drei Vierteln ja-Stimmen als Postulat
Markus Stokar (Präsident von Pro Wind Nordwestschweiz) hat im Vorfeld den Landrat dringend gebeten, «Windkraft kann’s!» zum Postulat an die Regierung umzuwandeln: «Nur mit dem zügigen Ausbau der Windkraft können wir Gaskraftwerke verhindern!» Mehr fossile Energieträger, und mehr Abhängigkeit vom Ausland: das passt nicht in die Zeit.
Aus der Diskussion im Landrat:
Thomas Noack (Landrat, SP, Bubendorf):«Nicht wegen technischer Schwierigkeiten, sondern weil das Bewilligungsverfahren so aufwändig ist» haben wir so wenig Windräder. Und diese sind zentral beim Schliessen der Winterstromlücke.
Regierungsrat Isaak Reber betonte, dass der Landrat dafür da ist, Rahmenbedingungen zu setzen. Die Diskussion über Wirtschaftlichkeit ist Sache der Investoren.
Yves Krebs (GLP, Oberwil) zu den Leuten, die über Windstärken diskutieren wollen:
«Es ist nicht Aufgabe des Landrates, die Windstärken zu beurteilen. Es ist Aufgabe des Landrats, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. Die Investoren, die Windräder bauen wollen, stehen Schlange.»
Mark Schinzel (FDP, Binningen) fasst zusammen: «Wir müssen eine Bewilligungsfrist von 3 bis 5 Jahren anstreben. Darum sage ich ja zur Petition»
«Die 4 projektierten Windparks im Baselland müssen jetzt mit dem beschleunigten Verfahren geplant und bewilligt werden», so Markus Stokar. «Der überdeutliche Entscheid des Landrats ist ein starkes Zeichen und ein Auftrag an Regierung und Verwaltung, die bestehenden Hindernisse beim Bau von Windkraftanlagen schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen.»
Wir freuen uns über den Rückenwind!